<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Analysen &amp; Essays on Linus Neumann</title><link>https://linus-neumann.de/categories/analysen-essays/</link><description>Recent content in Analysen &amp; Essays on Linus Neumann</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://linus-neumann.de/categories/analysen-essays/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Neumanns Blogs sind ein Tanz auf dem Vulkan.</title><link>https://linus-neumann.de/2023/03/neumanns-blogs-sind-ein-tanz-auf-dem-vulkan/</link><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2023/03/neumanns-blogs-sind-ein-tanz-auf-dem-vulkan/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2023/03/neumannhacking.jpeg" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor 4 Jahren haben THS und ich einen Vortrag beim Chaos Communication Congress gehalten. &lt;a href="https://www.krone.at/2940241"&gt;Offenbar hat ihn nun ein Krone-Journalist&lt;/a&gt; &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=dTQAO7M5Gp8"&gt;bei YouTube gefunden&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Gedanken zur Cybersicherheitsagenda</title><link>https://linus-neumann.de/2022/07/gedanken-zur-cybersicherheitsagenda/</link><pubDate>Fri, 15 Jul 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2022/07/gedanken-zur-cybersicherheitsagenda/</guid><description>&lt;p&gt;Am Dienstag hat das Innenministerium die &amp;ldquo;Cybersicherheitsagenda&amp;rdquo; für die 20. Legislaturperiode vorgestellt.&lt;br&gt;
Die Agenda&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ist an viel zu schwammig formuliert, um abschließend beurteilt zu werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;verkennt ganz generell das Problem, vor dem wir stehen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und versäumt dringend notwendige Chancen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;An sinnvollen Ansätzen für nachhaltige IT-Sicherheit herrscht eigentlich kein Mangel.
Unter anderem haben wir als CCC solche in folgenden Sachverständigenanhörungen im Bundestag angeregt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;2014: &lt;a href="https://linus-neumann.de/2014/05/stellungnahme-fuer-den-ausschuss-digitale-agenda/"&gt;Stellungnahme für den Ausschuss Digitale Agenda&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2015: &lt;a href="https://linus-neumann.de/2015/04/stellungnahme-zum-it-sicherheitsgesetz-anhoerung-am-20-april-2015/"&gt;Stellungnahme zum ersten IT-Sicherheitsgesetz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2021: &lt;a href="https://linus-neumann.de/2021/03/stellungnahme-zum-it-sicherheitsgesetz-2-0/"&gt;Stellungnahme zum IT-Sicherheitsgesetz 2.0&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In Tagesschau und Tagesthemen durfte ich das Dokument kurz kommentieren:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Vorwort zum Buch "Das Internet gehört uns allen"</title><link>https://linus-neumann.de/2021/11/vorwort-zum-buch-das-internet-gehort-uns-allen/</link><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2021/11/vorwort-zum-buch-das-internet-gehort-uns-allen/</guid><description>&lt;p&gt;Von &lt;em&gt;&lt;a href="https://www.article19.org"&gt;article19&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; stammt das schön illustrierte Buch &lt;em&gt;&lt;a href="https://catnip.article19.org"&gt;How the Internet Really Works&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; Die deutsche Übersetzung &lt;em&gt;&lt;a href="https://dpunkt.de/produkt/das-internet-gehoert-uns-allen/"&gt;Das Internet gehört uns allen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; ist nun im dpunkt-Verlag erschienen.
Ich durfte das Vorwort beisteuern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2021/11/how-the-internet-really-works-cover.jpg" alt="Buchcover „Das Internet gehört uns allen“"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meiner Kindheit wurden Sprüche wie »Wofür brauche ich Differenzialrechnung, ich will doch Architektin werden!« oder »Was soll ich mit Englisch?
Ich will in Deutschland bleiben!« herangezogen, um die vermeintliche Untauglichkeit des Unterrichts für die individuelle Zukunft zu illustrieren.
Gern würde ich heute fragen, wie es diesen Kindern denn in der globalisierten Welt ergangen ist.
Von manchen Eltern höre ich auch heute noch ähnliche Argumentationen, wenn ich zum Beispiel für das Pflichtfach Informatik plädiere: »Nicht jede muss Computer-Crack werden!
Vielleicht will meine Tochter ja mit Holz arbeiten!«&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Warum ich kein "Streitgespräch" über die Luca-App führe</title><link>https://linus-neumann.de/2021/11/warum-ich-kein-streitgesprach-uber-die-luca-app-fuhre/</link><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2021/11/warum-ich-kein-streitgesprach-uber-die-luca-app-fuhre/</guid><description>&lt;p&gt;Der Chefredakteur der Berliner Zeitung am Sonntag wollte ein &amp;ldquo;Streitgespräch&amp;rdquo; über die Luca App mit mir anzetteln.
Hier meine Antwort:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Sicherheit der Impfpässe ist nicht das Problem</title><link>https://linus-neumann.de/2021/11/die-sicherheit-der-impfpasse-ist-nicht-das-problem/</link><pubDate>Thu, 18 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2021/11/die-sicherheit-der-impfpasse-ist-nicht-das-problem/</guid><description>&lt;p&gt;Seit die vierte Welle nun in nie dagewesener Stärke &lt;a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/corona-inzidenz-ungeimpft-geimpft-grosse-unterschiede-100.html"&gt;durch die Ungeimpften rasiert&lt;/a&gt;, wird wieder über stärkere Einschränkungen für Ungeimpfte diskutiert.
Damit steigt natürlich auch wieder die Nachfrage an &amp;ldquo;gefälschten&amp;rdquo; Impfpässen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Beitrag möchte ich kurz darlegen,&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Wie Impfpässe gefälscht werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Warum das kein &lt;em&gt;technisches&lt;/em&gt; Problem ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wieso &amp;ldquo;das Problem&amp;rdquo; nicht lösbar ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Was unser eigentliches Problem ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie wir es vielleicht lösen könnten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h2 id="1-wie-impfpässe-gefälscht-werden"&gt;1. Wie Impfpässe &amp;ldquo;gefälscht&amp;rdquo; werden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;em&gt;technische&lt;/em&gt; Sicherheit der (digitalen) Impfpässe ist ungebrochen.
Keine nicht berechtigte Stelle kann Impfausweise ausstellen, die einer ordnungsgemäßen Kontrolle standhalten würden.
Allerdings gibt es zu viele zum Ausstellen berechtigte Stellen und so gut wie keine ordnungsgemäße Kontrolle.
Beides ist gewissermaßen unvermeidbar und wahrscheinlich auch gut so:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Gedanken zum COVID-19-Impfnachweis</title><link>https://linus-neumann.de/2021/05/gedanken-zum-covid-19-impfnachweis/</link><pubDate>Fri, 21 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2021/05/gedanken-zum-covid-19-impfnachweis/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Disclaimer:&lt;/strong&gt; Ich betreibe meinen WHO-Impfausweis als Panini-Sammelalbum meines Immunsystems.
Ich strebe eine komplette Sammlung an und bin auf seltene Sticker besonders stolz.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="gesellschaftliches-problem"&gt;Gesellschaftliches Problem&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn es in Zeiten der Pandemie gesundheitliche Sicherheit und Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe zu verteilen gibt, fällt jede Scham.
Eine befreundete Medizinerin wollte mir vor einigen Wochen gar nicht glauben, dass ich noch gar keinen Biontech-Shot hätte: &lt;em&gt;&amp;ldquo;Also in unserem Freundeskreis längst durchgeimpft.
Soll ich dir kurz ein Rezept ausstellen?
Dann kannst du morgen direkt zu einer Kollegin von mir…&amp;rdquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Was die Corona-Warn-App braucht und was nicht.</title><link>https://linus-neumann.de/2021/01/was-die-corona-warn-app-braucht-und-was-nicht/</link><pubDate>Tue, 12 Jan 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2021/01/was-die-corona-warn-app-braucht-und-was-nicht/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gestern habe ich auf eine Presseanfrage der Rheinischen Post geantwortet.
Weil ich mich in dem daraus entstandenen Artikel und der Argenturmeldung nicht wirklich adäquat wiedergegeben fühle, veröffentliche ich meine Antworten für Interessierte im Volltext.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sich-die-app-aus-ihrer-sicht-als-effektiver-beitrag-in-der-pandemiebewältigung-erwiesen"&gt;Hat sich die App aus Ihrer Sicht als effektiver Beitrag in der Pandemiebewältigung erwiesen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Wirksamkeit der App ist primär begrenzt durch die Anzahl der Nutzenden.
Wenn nur 1/4 der Menschen die App nutzen, kann auch nur 1/4 der Infizierten ihre Kontakte warnen.
Von den Kontakten nutzen aber wiederum nur 1/4 die App, so dass nur 1/16(!) der Risiko-Begegnungen überhaupt von der App abgedeckt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Limitationen ergeben sich aus der Ungenauigkeit der Bluetooth-Messung.
Hierbei ist jedoch festzuhalten, dass diese Messmethode genauer als jede andere zur Verfügung stehende Methode - insbesondere GPS - ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das meiste Verbesserungspotenzial hat die App durch eine schnellere und einfachere Meldung.
Die hohe Abbruchquote bei der Meldung ist das größte Manko der App.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die App braucht, sind an erster Stelle mehr Nutzerinnen.
Wer nun wie Friedrich Merz oder Boris Palmer eine Vollüberwachung fordert, senkt das Vertrauen in die App und damit auch die Nutzungszahlen.
Eine Vollüberwachung würde nicht besser funktionieren - erst recht nicht, wenn keiner mitmacht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Corona und Datenschutz: Julian Nida-Rümelin verdreht noch mehr Tatsachen, als ich zunächst dachte.</title><link>https://linus-neumann.de/2020/12/corona-und-datenschutz-julian-nida-rumelin-verdreht-noch-mehr-tatsachen-als-ich-zunachst-dachte/</link><pubDate>Wed, 23 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2020/12/corona-und-datenschutz-julian-nida-rumelin-verdreht-noch-mehr-tatsachen-als-ich-zunachst-dachte/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bei &amp;ldquo;Anne Will&amp;rdquo; vom 13. Dezember 2020 stellte der Philosoph Julian Nida-Rümelin eine Reihe schwer haltbarer Tatsachenbehauptungen auf.
Für eine informierte Debatte mitten in der zweiten Welle einer tödlichen Pandemie ist das fatal.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der aktuellen Folge unseres Podcasts &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de"&gt;Logbuch:Netzpolitik&lt;/a&gt; haben wir die Journalistin Katharin Tai zu Gast, die sich gerade in Taiwan aufhält.
Erstaunt stellten wir fest: Vieles, das in Deutschland medial als Tatsache rauf und runter gebetet wird, entspricht einfach nicht den Tatsachen: &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp374-ein-alter-weisser-mann-ist-passiert"&gt;LNP374 Ein alter weißer Mann ist passiert&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Corona-Warn-App verliert den Anschluss</title><link>https://linus-neumann.de/2020/10/die-corona-warn-app-verliert-den-anschluss/</link><pubDate>Fri, 16 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2020/10/die-corona-warn-app-verliert-den-anschluss/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Ein kürzerer und prägnanterer Artikel zu diesem Thema wurde bei heise.de als Gastbeitrag veröffentlicht: &lt;a href="https://www.heise.de/meinung/Alle-reden-von-Clustern-nur-die-Corona-App-nicht-4951026.html"&gt;Alle reden von Clustern – nur die Corona-App nicht&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit dem Launch der Corona-Warn-App sind bald 4 Monate vergangen.
In dieser Zeit haben wir viel über das Virus gelernt.
Dieses Wissen muss nun auch in der App ankommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Erinnerung: Die App soll dabei helfen, Risiko-Kontakte zu erfassen.
Als Risiko-Kontakt gilt für die App: Abstand weniger als 1,5m; Dauer länger als 15min.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Endlich Durchsuchungen bei Gamma/FinFisher</title><link>https://linus-neumann.de/2020/10/endlich-durchsuchungen-bei-gamma-finfisher/</link><pubDate>Thu, 15 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2020/10/endlich-durchsuchungen-bei-gamma-finfisher/</guid><description>&lt;p&gt;Gamma/FinFisher stellt Staatstrojaner her – Schadsoftware, die von Geheimdiensten und Strafverfolgungsbehörden eingesetzt wird.
Der Staat hackt seine Bürger – in Demokratien ist das ein heiß diskutiertes Thema. &lt;a href="https://linus-neumann.de/2017/06/stellungnahme-zum-staatstrojaner/"&gt;Zuletzt habe ich 2017 dazu als Sachverständiger im Rechtsausschuss des Bundestags Auskunft gegeben&lt;/a&gt;: &lt;a href="https://www.ccc.de/system/uploads/227/original/Stellungnahme_CCC-Staatstrojaner.pdf"&gt;Risiken für die innere Sicherheit beim Einsatz von Schadsoftware in der Strafverfolgung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="einsatz-gegen-oppositionelle"&gt;Einsatz gegen Oppositionelle&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In Diktaturen wird weniger diskutiert, sondern einfach gemacht.
Entsprechend häufen sich seit Jahren die Hinweise, dass Gamma/FinFisher in Staaten den Schwerpunkt seiner Kundschaft hat, die nicht für ihre Demokratien bekannt sind: In Ländern wie &lt;a href="https://citizenlab.ca/2012/07/from-bahrain-with-love-finfishers-spy-kit-exposed/"&gt;Bahrain&lt;/a&gt;, &lt;a href="https://privacyinternational.org/blog/1199/surveillance-follows-ethiopian-political-refugee-uk"&gt;Ätiopien&lt;/a&gt;, &lt;a href="https://www.amnesty.org/en/latest/research/2020/09/german-made-finspy-spyware-found-in-egypt-and-mac-and-linux-versions-revealed/"&gt;Ägypten&lt;/a&gt;, und &lt;a href="https://www.accessnow.org/european-made-finspy-malware-is-being-used-to-target-activists/"&gt;Türkei&lt;/a&gt; wurde die Software eingesetzt – natürlich nicht gegen Kriminelle, sondern gegen politische und journalistische Opposition.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Was die Bundesregierung in der Huawei/5G-Debatte falsch macht</title><link>https://linus-neumann.de/2020/10/was-die-bundesregierung-in-der-huawei-5g-debatte-falsch-macht/</link><pubDate>Wed, 14 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2020/10/was-die-bundesregierung-in-der-huawei-5g-debatte-falsch-macht/</guid><description>&lt;p&gt;Gestern hatte ich Gelegenheit im ARD Hauptstadtstudio zu erklären, warum die Bemühungen, Huawei aus deutschen 5G-Netzen heraus zu halten falsch begründet und nicht zielführend sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;video poster="/wp-content/uploads/2020/10/9Dkc-8CQNE8.jpg" src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2020/10/9Dkc-8CQNE8.mp4" controls&gt;&lt;/video&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=9Dkc-8CQNE8"&gt;↗ YouTube&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weitere Gedanken zum Contact Tracing mit "Corona Apps"</title><link>https://linus-neumann.de/2020/04/weitere-gedanken-zum-contact-tracing-mit-corona-apps/</link><pubDate>Sun, 05 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2020/04/weitere-gedanken-zum-contact-tracing-mit-corona-apps/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Updates:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;2020-04-26: Nachdem die Bundesregierung zuletzt einen zentralen Ansatz bevorzugte, &lt;a href="https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-app-107.html"&gt;wird nun ein dezentraler Ansatz verfolgt&lt;/a&gt;. Das ist sehr zu begrüßen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-22: Die Debatte wird aktuell unübersichtlich. Weiterhin stehen dezentrale Ansätze wie DP-3T, Apple/Google und der von mir unten beschriebene Ansatz den &amp;ldquo;zentralen&amp;rdquo; Ansätzen gegenüber.&lt;br&gt;
Der Hauptunterschied ist, &lt;em&gt;wo&lt;/em&gt; die Entscheidung über Alarmierung getroffen wird. In dezentralen Ansätzen erfolgen Analyse und Entscheidung für Alarmierung auf den Geräten der Nutzerinnen. In zentralen Ansätzen geschieht dies auf dem bzw. einem Server.&lt;br&gt;
Ich habe den &lt;a href="https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/corona-app-jetzt-noch-die-juristische-keule-auszupacken-waere-kontraproduktiv/25756524.html"&gt;Stand der Debatte und die jeweiligen Argumente in einem Interview mit der Wirtschaftswoche zusammengefasst&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;
Meine These: Apple und Google geben jetzt den Ton an, die meisten Diskussionen haben sich erübrigt. Ähnlich habe ich den Stand auch in &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp341-corona-hotel"&gt;Logbuch:Netzpolitik Folge 341&lt;/a&gt; zusammengefasst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-10: Wie zu erwarten war, haben &lt;a href="https://www.apple.com/newsroom/2020/04/apple-and-google-partner-on-covid-19-contact-tracing-technology/"&gt;Apple&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://blog.google/inside-google/company-announcements/apple-and-google-partner-covid-19-contact-tracing-technology"&gt;Google&lt;/a&gt; einen gemeinsamen Standard für Contact Tracing entwickelt und veröffentlicht:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://covid19-static.cdn-apple.com/applications/covid19/current/static/contact-tracing/pdf/ContactTracing-BluetoothSpecificationv1.1.pdf"&gt;Contact Tracing - Bluetooth Specification&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://covid19-static.cdn-apple.com/applications/covid19/current/static/contact-tracing/pdf/ContactTracing-CryptographySpecification.pdf"&gt;Contact Tracing - Cryptography Specification&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://covid19-static.cdn-apple.com/applications/covid19/current/static/contact-tracing/pdf/ContactTracing-FrameworkDocumentation.pdf"&gt;iOS Contact Tracing API&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://blog.google/documents/55/Android_Contact_Tracing_API.pdfhttps://blog.google/documents/55/Android_Contact_Tracing_API.pdf"&gt;Android Contact Tracing API&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-09: Martin Holland und Jürgen Kuri haben das Thema heute &lt;a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/heiseshow-Mit-Tracking-Apps-gegen-Corona-was-ist-noetig-was-nicht-4699756.html"&gt;in der heise-Show mit mir als Gast besprochen&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-06: CCC veröffentlicht &lt;a href="https://www.ccc.de/de/updates/2020/contact-tracing-requirements"&gt;10 Prüfsteine für die Beurteilung von &amp;ldquo;Contact Tracing&amp;rdquo;-Apps&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id="logbuchnetzpolitik"&gt;Logbuch:Netzpolitik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In der neuen Folge unseres Podcasts &lt;a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/logbuch-netzpolitik/id476856034"&gt;Logbuch:Netzpolitik&lt;/a&gt; habe ich unter anderem mit einer Reihe an Missverständnissen zu den Möglichkeiten und Grenzen sogenannter &amp;ldquo;Corona Apps&amp;rdquo; auseinander gesetzt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>„Corona-Apps“: Sinn und Unsinn von Tracking</title><link>https://linus-neumann.de/2020/03/corona-apps-sinn-und-unsinn-von-tracking/</link><pubDate>Mon, 30 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2020/03/corona-apps-sinn-und-unsinn-von-tracking/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Updates:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;2020-04-26: Nachdem die Bundesregierung zuletzt einen zentralen Ansatz bevorzugte, &lt;a href="https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-app-107.html"&gt;wird nun ein dezentraler Ansatz verfolgt&lt;/a&gt;. Das ist sehr zu begrüßen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-22: Die Debatte wird unübersichtlich und hitzig. Weiterhin stehen dezentrale Ansätze wie DP-3T, Apple/Google und der von mir unten beschriebene Ansatz den &amp;ldquo;zentralen&amp;rdquo; Ansätzen gegenüber.&lt;br&gt;
Der Hauptunterschied ist, &lt;em&gt;wo&lt;/em&gt; die Entscheidung über Alarmierung getroffen wird. In dezentralen Ansätzen erfolgen Analyse und Entscheidung für Alarmierung auf den Geräten der Nutzerinnen. In zentralen Ansätzen geschieht dies auf dem bzw. einem Server.&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/corona-app-jetzt-noch-die-juristische-keule-auszupacken-waere-kontraproduktiv/25756524.html"&gt;Ich habe den Stand der Debatte und die jeweiligen Argumente in einem Interview mit der Wirtschaftswoche zusammengefasst&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;
Meine These: Apple und Google geben jetzt den Ton an, die meisten Diskussionen haben sich erübrigt. Ähnlich habe ich den Stand auch in &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp341-corona-hotel"&gt;Logbuch:Netzpolitik Folge 341&lt;/a&gt; zusammengefasst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-10: Wie zu erwarten war, haben &lt;a href="https://www.apple.com/newsroom/2020/04/apple-and-google-partner-on-covid-19-contact-tracing-technology/"&gt;Apple&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://blog.google/inside-google/company-announcements/apple-and-google-partner-covid-19-contact-tracing-technology"&gt;Google&lt;/a&gt; einen gemeinsamen Standard für Contact Tracing entwickelt und veröffentlicht:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://covid19-static.cdn-apple.com/applications/covid19/current/static/contact-tracing/pdf/ContactTracing-BluetoothSpecificationv1.1.pdf"&gt;Contact Tracing - Bluetooth Specification&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://covid19-static.cdn-apple.com/applications/covid19/current/static/contact-tracing/pdf/ContactTracing-CryptographySpecification.pdf"&gt;Contact Tracing - Cryptography Specification&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://covid19-static.cdn-apple.com/applications/covid19/current/static/contact-tracing/pdf/ContactTracing-FrameworkDocumentation.pdf"&gt;iOS Contact Tracing API&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://blog.google/documents/55/Android_Contact_Tracing_API.pdfhttps://blog.google/documents/55/Android_Contact_Tracing_API.pdf"&gt;Android Contact Tracing API&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-05: Tim Pritlove und ich diskutieren gesellschaftliche und technische Anforderungen in &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp339-die-fantasie-kennt-keine-grenzen-beim-setzen-von-grenzen"&gt;LNP339 Die Fantasie kennt keine Grenzen beim Setzen von Grenzen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-04-02: &lt;a href="https://youtu.be/CuL2Shu1FQY"&gt;Interview zum Thema bei Markus Lanz&lt;/a&gt; (youtube)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-03-31: Tim Pritlove und erklären das allgemeine Konzept in &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp338-corona-tracking-app"&gt;LNP338 Corona Tracking App&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-03-31: &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=k5suQ9Rnpa0"&gt;Interview bei phoenix&lt;/a&gt; (youtube)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-03-31: Beitrag WDR aktuelle Stunde hinzugefügt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2020-03-29: FAQ am Ende des Artikels hinzugefügt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Über eine technisch gestützte Rückverfolgung von Corona-Infektionen werden zur Zeit verschiedene Debatten heiß geführt.
Es begann mit der &lt;a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/coronavirus-telekom-uebergibt-zweiten-handydatensatz-ans-robert-koch-institut-a-b1659a1f-7715-41d3-9c7a-685512940090"&gt;Weitergabe von Bewegungsdaten durch Mobilfunkanbieter an das Robert-Koch-Institut&lt;/a&gt; und natürlich ließen auch &lt;a href="https://background.tagesspiegel.de/digitalisierung/spahn-rudert-bei-handydaten-ortung-zurueck"&gt;Gesetzesänderungen zum vollumfänglichen Location-Tracking&lt;/a&gt; nicht lang auf sich warten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Folgenden erkläre ich, warum &lt;em&gt;Location&lt;/em&gt;-Tracking völlig ungeeignet ist, und welche Methoden stattdessen zielführend sein könnten.
Wichtig ist immer, Sinn und Ziel einer solchen App nicht aus den Augen zu verlieren:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn bei einer Person zum Zeitpunkt &lt;em&gt;t&lt;/em&gt; eine Infektion festgestellt wird, soll sie in der Lage sein, ihre Kontakte der letzen &lt;em&gt;t–14&lt;/em&gt; Tage darüber zu informieren.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Primäres Ziel sollte also sein, die Kontakte reliabel zu erfassen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="datentypen"&gt;&lt;strong&gt;Datentypen&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In der Debatte werden die Begriffe „Standortdaten“, „Bewegungsdaten“ und „Kontaktdaten“ wild gemischt.
Zunächst müssen wir also klären, wovon überhaupt die Rede ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1.
Standortdaten:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Person x war zum Zeitpunkt t an Ort A&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Problem 1:&lt;/em&gt; Die räumliche Auflösung via GPS ist ziemlich ungenau.&lt;br&gt;
Ob sich zwei Personen nah genug gekommen sind, um einander zu infizieren, oder ob sie mehrere Meter voneinander entfernt waren, lässt sich anhand der Genauigkeit von GPS einfach nicht entscheiden – eine Unmenge an false positives wäre die Folge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Problem 2:&lt;/em&gt; Da wir uns bewegen, entsteht natürlich eine sehr lange Liste für jede Person.
Die Länge der Liste richtet sich dabei nach der Frequenz der Erfassung.
Noch dazu sind die Daten personengebunden.
Da wir uns zurzeit weitestgehend isolieren, wäre der größte Teil der erfassten Daten zudem noch absolut irrelevant!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Fazit:&lt;/em&gt; Standortdaten sind aufgrund ihrer Ungenauigkeit schlichtweg ungeeignet.
Schon das allein disqualifiziert sie, so dass wir die immensen Datenschutz- und Grundrechtsverletzungen gar nicht erst zu diskutieren brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2.
Bewegungsdaten:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;In Zeitraum Δt haben sich n Personen von Bereich A in Bereich B bewegt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewegungsdaten sind also im Gegensatz zu Standortdaten räumlich und zeitlich geringer aufgelöst.
Sie sollten darüber hinaus über mehrere Personen aggregiert sein, so das die Identifikation der Bewegungen einzelner nicht möglich sein sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Anwendungszweck:&lt;/em&gt; Diese Art Daten eignen sich gut zur Messung der Effektivität von Maßnahmen zur Senkung der Mobilität.Das ist im weitesten Sinne das, was von den Mobilfunknetzen an das RKI gegeben wird – ein Anspruch also, für den es eine seit Jahren existierende &lt;a href="https://motionlogic.de/motionlogic/"&gt;Lösung&lt;/a&gt; gibt.
Diese Lösung &lt;a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/MotionLogic-Telekom-schliesst-Handy-Datenlieferant-des-Robert-Koch-Instituts-4690044.html"&gt;wurde&lt;/a&gt; kommerziell übrigens allen angeboten, die bereit sind, dafür zu bezahlen.
Das RKI ist in der Reihe der Abnehmer vermutlich noch der am wenigsten problematische.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Problem 1:&lt;/em&gt; Je nach zeitlicher und räumlicher Auflösung sind diese Daten ggf. von einer böswilligen Anwenderin durchaus de-anonymisierbar. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Problem 2:&lt;/em&gt; Für das Identifizieren von Kontakten sind die Daten nicht geeignet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3.
Kontaktdaten:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Person a und Person b hatten zum Zeitpunkt t für einen Zeitraum länger als Δt Kontakt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist der einzige relevante Messwert, um den es hier wirklich gehen soll.
Wo dieser Kontakt stattgefunden hat, oder an welchem Ort a und b davor und danach waren, ist absolut uninteressant.
Wieso sollte das also überhaupt erfasst werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten wir fest: alles, was erfasst werden muss, sind &lt;em&gt;Kontaktdaten&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="datenspeicherung"&gt;&lt;strong&gt;Datenspeicherung&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Viele vorgeschlagene Konzepte sehen eine zentrale Speicherung von Standort- oder Bewegungsdaten vor.
Hierbei würde eine Unmenge an irrelevanten Daten (kein Kontakt) gespeichert.
Darüber hinaus ist eine zentrale Datenhaltung aus offensichtlichen Gründen abzulehnen: IANAL; aber nicht nur unterliegen wir hier dem Bereich der DSGVO, sondern auch den besonderen Anforderungen für sensible Gesundheitsdaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die offensichtliche Anforderung ist also, sämtliche Daten &lt;em&gt;dezentral&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;anonym&lt;/em&gt; vorzuhalten – und zwar auf eine Weise anonymisiert, die auch keine Deanonymisierung zulässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ergeben sich folgende Anforderungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dezentralität&lt;/strong&gt;: Jede Person sammelt nur Daten für sich selbst. Diese werden nicht automatisiert weitergegeben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Anonymität:&lt;/strong&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Daten, die jede Person sammelt, sind nicht geeignet zur Deanonymisierung anderer.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Daten, die jede Person sammelt, sind nicht geeignet zur Deanonymisierung der Person selbst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Datensparsamkeit:&lt;/strong&gt; Nur im Infektionsfall kann eine Person ihre Daten weitergeben. Auch in diesem Fall geben die Daten aber weder die Identität der infizierten Person, noch die Identität ihrer Kontaktpersonen preis.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Als Mitglied der Jury des Hackathons „Wir vs Virus“ hatte ich die Freude, eine Reihe von Einreichungen zu begutachten, die eine kluge Lösung gefunden haben, diese Anforderungen zu vereinen.
Zur Veranschaulichung stark vereinfacht möchte ich sie hier einmal grob darstellen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Mein Handy sendet in regelmäßigen Abständen mittels Bluetooth Low Energy Beacon einen zufälligen Code aus. &lt;strong&gt;Dieser Code ändert sich regelmäßig&lt;/strong&gt;, bspw. alle 30 Minuten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Empfängt mein Handy den Code eines anderen Handys, wird anhand der Signalstärke der Abstand geschätzt. Ist der Abstand gering genug, speichert mein Handy diesen Code. &lt;strong&gt;Da sich der Code der anderen Person bald wieder ändern wird, hat mein Handy keine personengebundenen Daten erfasst und ist auch nicht in der Lage, die andere Person längere Zeit zu tracken.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Werde ich als infiziert diagnostiziert, &lt;strong&gt;veröffentliche ich&lt;/strong&gt; an zentraler Stelle alle Codes, die ich je gesendet habe auf einem zentralen Server. Hier werden auch die Codes von allen anderen Menschen veröffentlicht, die diagnostiziert wurden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle anderen Nutzer laden regelmäßig die veröffentlichten als „infiziert“ markierten Codes herunter. &lt;strong&gt;Diese Codes sind ohne jede Aussage über Ort, Zeit oder Personen.&lt;/strong&gt; Sie haben nur Informationswert für jene Personen, mit denen ich Kontakt hatte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Abgleich der veröffentlichten mit den lokal auf meinem Handy gespeicherten Codes ermöglicht das Berechnen meiner Exposition. Dabei ist es unerheblich, ob ich 10 Stunden mit einer infizierten Person verbracht habe, oder jeweils 20 halbe Stunden mit unterschiedlichen infizierten Personen. &lt;strong&gt;Selbst das kann aus den Daten nicht rekonstruiert werden.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Auf dem zentralen Server befinden sich keinerlei Daten darüber, welche Personen infiziert sind, wo sie sich wann aufgehalten haben, oder welche Personen sie wo getroffen haben.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem haben wir auf diese weise den Datensatz bester Qualität, weil genau nur unsere Kontakte aufgezeichnet wurden – jene Daten also, auf die es wirklich &lt;em&gt;ankommt&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="elegante-lösungen"&gt;Elegante Lösungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Diesen Anforderungen entsprechen folgende Einreichungen zum Hackathon „&lt;a href="https://wirvsvirushackathon.org"&gt;Wir vs.
Virus&lt;/a&gt;“, die alle mittels Bluetooth ausgetauschte, zeitlich beschränkte Codes nutzen.
Ich verlinke sie hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit, weil ich nicht weiß ob ich alle Einreichungen zu diesem Thema reviewed habe:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update:&lt;/strong&gt; Inzwischen haben sich drei der Projekte zusammengeschlossen:&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.ito-app.org/"&gt;ito – track infections, not people!&lt;/a&gt;, früher:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://devpost.com/software/008_a_corona_tracking_infectionchain"&gt;bandemic&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://devpost.com/software/bluto"&gt;bluto&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="https://devpost.com/software/01_031_coronatracking_privacy-preserving-disease-tracking"&gt;privacy preserving disease tracking&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Den weiteren Fortschritt von ito kann man &lt;a href="https://start.ito-app.org/"&gt;hier begutachten und sich einbringen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://devpost.com/software/polycare"&gt;CovidEncounters&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für Menschen ohne Smartphone würde sich mit leichten Abstrichen in eine QR-Code-Lösung anbieten, bei der die Privatsphäre der Personen zumindest gegenüber wohlmeinenden Kontakten sichergestellt werden könnte – natürlich fehlt dem QR-Code aber die Benachrichtigungsfunktion: &lt;a href="https://devpost.com/software/93_corona-tracking_infection-awareness-alert-iaa"&gt;Tracking Infection Awareness Alert (IAA)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir lernen also: Die Daten der höchsten Qualität und Aussagekraft lassen sich vollständig anonym und dezentral erfassen.
Ein wunderschönes Beispiel, wie wir ohne zentralisierte Massenüberwachung sogar ein besseres Ergebnis bekommen – und dabei entspannt und frei weiterleben können, ohne der Corona-Krise gleich noch eine selbstverschuldete Grundrechtskrise folgen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Lob, meine Anerkennung und mein Glückwunsch gilt den „Wir vs Virus“-Teams!&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="der-teufel-steckt-im-detail"&gt;Der Teufel steckt im Detail&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Natürlich muss aber auch angemerkt werden, dass nur minimale Änderungen ausreichen würden, die Anonymität oder Dezentralität zu zerstören.
Beispielsweise, den Code nicht regelmäßig zu ändern, oder alle Codes immer zentral zu erfassen.
Selbstverständlich kann so eine App ausschließlich auf freiwilliger Basis verbreitet werden.
Wenn die hier skizzierten Anforderungen kompromisslos erfüllt sind, hätte ich aber keinerlei Bedenken, die App zu nutzen – und ich denke dass es vielen Menschen ähnlich ginge.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="medienberichte"&gt;Medienberichte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In den Tagesthemen konnte ich gestern diese Gedanken zum Teil ausführen:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Hack und Back vom BND?</title><link>https://linus-neumann.de/2019/06/hack-und-back-vom-bnd/</link><pubDate>Wed, 05 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2019/06/hack-und-back-vom-bnd/</guid><description>&lt;p&gt;In der vergangenen Woche wurden erstmals die konkreten Pläne der Bundesregierung bekannt, in den Cyber-Krieg zu ziehen.
Ich sehe in diesem Vorgehen 3 Kernprobleme:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Spontanes Hacking auf Befehl geht nicht&lt;/strong&gt; – ein Hack braucht lange Vorbereitung, im Zweifelsfall muss die Infiltration schon lange erfolgt sein, bevor der Befehl zur Sabotage ausgeführt wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ein Hack setzt bekannte Schwachstellen voraus&lt;/strong&gt; – diese müssen geheim gehalten werden und auf allen Systemen ungepatcht sein. So werden wir alle einem Risiko ausgesetzt, auf das &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/WannaCry#Vorgeschichte"&gt;Wannacry nur ein Vorgeschmack&lt;/a&gt; war.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Schadenabwehr durch Gegenangriff funktioniert nicht&lt;/strong&gt; – Es fällt auch der Bundesregierung schwer, einen Fall zu konstruieren, in dem ein Gegenangriff zu signifikanter Schadenminderung oder gar -abwehr beigetragen hat oder hätte.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Von den 3 Problemen möchte die Bundesregierung nur dem ersten begegnen: Weil spontane Hacks nicht funktionieren, sollen die Offensiv-Kapazitäten beim BND angesiedelt werden.
Der BND würde damit von der reinen Spionage zur Sabotage übergehen, von der NSA zur CIA werden.
Begriffe wie &amp;ldquo;Hackback&amp;rdquo;, &amp;ldquo;Abwehr&amp;rdquo; oder &amp;ldquo;Verteidigung&amp;rdquo; sind dabei nicht zutreffend, weil die Infiltration der Zielsysteme bereits vorher erfolgt.
In Logbuch:Netzpolitik &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp248-hack-back"&gt;Folge 248&lt;/a&gt; haben wir dafür den Begriff &amp;ldquo;&lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp248-hack-back"&gt;Hack &amp;amp; Back&lt;/a&gt;&amp;rdquo; eingeführt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lehren aus den Doxing-Angriffen</title><link>https://linus-neumann.de/2019/01/lehren-aus-den-doxing-angriffen/</link><pubDate>Wed, 09 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2019/01/lehren-aus-den-doxing-angriffen/</guid><description>&lt;p&gt;Nach dem öffentlichen Bekanntwerden konnten Täter und Mittäter hinter den ausführlichen Datenveröffentlichungen im &amp;ldquo;Doxing-Adventskalender&amp;rdquo; sehr zügig dingfest gemacht werden.
Nun ist es Zeit, daraus die richtigen Lehren zu ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;War das ein Superhack?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein.
Es ist auch nichts, &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hackerangriff-buergermeisterin-ist-stolz-auf-hacker-aus-ihrem-heimatort-a-1247268.html"&gt;worauf man stolz sein könnte.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&amp;ldquo;Nur&amp;rdquo; 50 der 1.000 betroffenen Personen wurde wirklich gehackt – der Rest der Daten stammte aus diesen illegalen Zugriffen und vermutlich aus weiteren Recherchen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Vorgehen war simpel, hatte keine besondere technische Komponente und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Täter verstand es nicht, seine Spuren zu verwischen um sich nicht erwischen zu lassen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet aber auch:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Have you been wp-gdpr-compliance'd?</title><link>https://linus-neumann.de/2018/11/have-you-been-wp-gdpr-complianced/</link><pubDate>Sat, 10 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2018/11/have-you-been-wp-gdpr-complianced/</guid><description>&lt;p&gt;An ugly vulnerability in the wordpress plugin wp-gdpr-compliance was recently discovered and reported &lt;a href="https://www.wordfence.com/blog/2018/11/trends-following-vulnerability-in-wp-gdpr-compliance-plugin/"&gt;by Mikey Veenstra of wordfence&lt;/a&gt;.
Please read his very comprehensive write-up of the vulnerability and its IOC right after &lt;a href="https://wordpress.org/plugins/wp-gdpr-compliance/"&gt;updating to the latest version to be safe&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Since I was also using the plugin, this vulnerability was giving me a headache today.
Based on &lt;a href="https://www.wordfence.com/blog/2018/11/privilege-escalation-flaw-in-wp-gdpr-compliance-plugin-exploited-in-the-wild/"&gt;wordfences report&lt;/a&gt;, I wrote a quick and dirty shellscript to search for indicators of compromise on the various wordpress hosts I am sadly administrating.
As usual, please do not run the script without thoroughly checking und understanding what it does.
You will likely need to modify constants and paths.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, please make sure you stay up to date and on top of things while other researchers discover more indicators of compromise and develop better detection techniques.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Damit es der Russe(TM) nicht macht: CCC hackt die Bundestagswahl</title><link>https://linus-neumann.de/2017/09/damit-es-der-russetm-nicht-macht-ccc-hackt-die-bundestagswahl/</link><pubDate>Thu, 07 Sep 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2017/09/damit-es-der-russetm-nicht-macht-ccc-hackt-die-bundestagswahl/</guid><description>&lt;p&gt;Zusammen mit &lt;a href="http://dev.io"&gt;Thorsten Schröder&lt;/a&gt; und Martin Tschirsich habe ich mir in den letzten Wochen die zur Organisation,  Erfassung, Berechnung, grafischen Präsentation, Meldung und statistische Nachbereitung von Wahlen verwendete Software &lt;a href="http://pc-wahl.de"&gt;PC-Wahl&lt;/a&gt; &lt;a href="https://twitter.com/__ths__/status/905100141316669440"&gt;angeschaut&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist uns einer Reihe an Sicherheitslücken aufgefallen, die sich zu drei unterschiedlichen praktikablen Angriffszenarien auf die Bundestagswahl kombinieren lassen.
Die Ergebnisse haben wir in einem &lt;a href="https://ccc.de/system/uploads/230/original/PC-Wahl_Bericht_CCC.pdf"&gt;23-seitigen Bericht zusammengefasst&lt;/a&gt; und die im Rahmen der Analyse entwickelten Angriffe &lt;a href="https://github.com/devio/Walruss"&gt;auf github veröffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://ccc.de/system/uploads/230/original/PC-Wahl_Bericht_CCC.pdf"&gt;&lt;img src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2017/09/Screen-Shot-2017-09-07-at-03.57.36-520x730.png" alt=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber berichtet die ZEIT auf &lt;a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-09/bundestagswahl-wahlsoftware-hackerangriff-sicherheit-bsi-bundeswahlleiter/komplettansicht"&gt;Papier und online&lt;/a&gt; darüber, ebenso wie &lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bundestagswahl-2017-hacker-zerlegen-wahl-software-pc-wahl-a-1166425.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://netzpolitik.org/2017/wahlmanipulation-fuer-anfaenger-auswertungssoftware-hat-sicherheitsprobleme/"&gt;netzpolitik.org&lt;/a&gt;.
In &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp228-interessierte-buerger"&gt;Logbuch:Netzpolitik 228 berichten wir darüber&lt;/a&gt; hinaus ausführlich und in lockerer Atmosphäre von der Analyse.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;„Es ist einfach nicht das richtige Bundestagswahljahrtausend, um in Fragen der IT-Sicherheit bei Wahlen ein Auge zuzudrücken“, sagte Linus Neumann. „Wirksame technische Schutzmaßnahmen sind teilweise seit Jahrzehnten verfügbar. Es ist nicht nachvollziehbar, warum diese keine Anwendung finden.“&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bericht:  &lt;a href="https://ccc.de/system/uploads/230/original/PC-Wahl_Bericht_CCC.pdf"&gt;Analyse einer Wahlsoftware&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Repository: &lt;a href="https://github.com/devio/Walruss"&gt;Walruss PC-Wahl 10 Hacking Tools&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Podcast: &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp228-interessierte-buerger"&gt;Logbuch:Netzpolitik 228 Interessierte Bürger&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Pressemitteilung CCC: &lt;a href="https://ccc.de/de/updates/2017/pc-wahl/"&gt;Software zur Auswertung der Bundestagswahl unsicher und angreifbar&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Zum Heulen (#wannacry)</title><link>https://linus-neumann.de/2017/05/zum-heulen-wannacry/</link><pubDate>Mon, 22 May 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2017/05/zum-heulen-wannacry/</guid><description>&lt;p&gt;Der Cryptotrojaner WannaCry sorge Mitte Mai für allerlei Aufruhr.
Meine Einschätzung dazu habe ich in einem Gastbeitrag bei Spiegel Online veröffentlicht: &lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/wannacry-die-lehren-aus-dem-cyberangriff-a-1147589.html"&gt;&amp;ldquo;WannaCry&amp;rdquo;-Cyberattacke – Die Lehren aus dem weltweit größten Angriff mit Erpressungssoftware&lt;/a&gt;.
(Titel macht bei Spon die Redaktion ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem &lt;a href="https://www.facebook.com/tagesschau/videos/10155386869734407/"&gt;&amp;ldquo;Facebook live&amp;rdquo; mit der Tagesschau&lt;/a&gt; habe ich schon am Vorabend ein paar Fragen dazu beantwortet:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;video poster="/wp-content/uploads/2017/05/_WmXL2TwocY.jpg" src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2017/05/_WmXL2TwocY.mp4" controls&gt;&lt;/video&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=_WmXL2TwocY"&gt;↗ YouTube&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Tage später nahm die Sendung &lt;em&gt;ZDF aspekte&lt;/em&gt; dan Angriff zum zum Anlass, sich mit der IT-Sicherheit im allgemeinen auseinander zu setzen:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Russe manipuliert die Wahl!1!</title><link>https://linus-neumann.de/2016/12/der-russe-manipuliert-die-wahl1/</link><pubDate>Wed, 14 Dec 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2016/12/der-russe-manipuliert-die-wahl1/</guid><description>&lt;p&gt;Gestern morgen habe ich im Deutschlandfunk erklärt, mit welchen Methoden in sozialen Medien der Versuch unternommen wird, auf das Ergebnis von Wahlen einzuwirken.
Das Interview gibt es &lt;a href="http://www.ardmediathek.de/radio/Informationen-am-Morgen-Deutschlandfun/Hacker-Angriffe-im-Wahlkampf-Intervie/Deutschlandfunk/Audio-Podcast?bcastId=21601458&amp;amp;documentId=39479034"&gt;online in der ARD Mediathek&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2016/12/hacker_angriffe_im_wahlkampf_interview_linus_neumann_dlf_20161213_0822_6c2569ba.mp3"&gt;hier zum Download&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;figure class="audio-embed"&gt;
&lt;figcaption&gt;
&lt;span class="audio-title"&gt;🎧 Hacker-Angriffe im Wahlkampf?&lt;/span&gt;
&lt;span class="audio-meta"&gt;INFORMATIONEN AM MORGEN · 2016 · 6:59&lt;/span&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;audio controls preload="none" src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2016/12/hacker_angriffe_im_wahlkampf_interview_linus_neumann_dlf_20161213_0822_6c2569ba.mp3"&gt;&lt;/audio&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, dass ich auch in der kurzen Zeit einerseits das Potenzial, andererseits auch die Limitationen dieser Ansätze verdeutlicht habe.
Sehr viel ausführlicher haben wir uns dem Thema in &lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/lnp203-unglueck-im-glueck-im-unglueck"&gt;LNP203 Unglück im Glück im Unglück&lt;/a&gt; gewidmet (Kapitel Big Data &amp;amp; Fake News, insgesamt über 90min)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>TR-069, die Telekom, und das was wirklich geschah</title><link>https://linus-neumann.de/2016/11/warum-die-telekom-router-ausgefallen-sind/</link><pubDate>Wed, 30 Nov 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2016/11/warum-die-telekom-router-ausgefallen-sind/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[For a detailed analysis, &lt;a href="https://comsecuris.com/blog/posts/were_900k_deutsche_telekom_routers_compromised_by_mirai/"&gt;move on to RPW&amp;rsquo;s post&lt;/a&gt;]&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Montag und Dienstag versetzte ein Ausfall mehrerer hunderttausend Telekom-Router die deutsche Cyberlandschaft in Aufruhr.
Dass der Ausfall mit einem Angriff in Verbindung steht, wurde recht früh &lt;a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/De-Maiziere-zur-Telekom-Stoerung-Urheber-von-Hacker-Angriff-noch-unklar-3507270.html"&gt;von Telekom und Innenministerium bestätigt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Einfallstor, so stellte sich bald heraus, war eine &lt;a href="http://www.golem.de/news/telekom-ausfall-router-botnetz-ueber-luecke-in-fernwartungsinterface-tr-064-1611-124751-2.html"&gt;offen dem Internet ausgesetzte Fernwartungsschnittstelle&lt;/a&gt;.
Ein kurzes Lauschen auf Port 7547 einer öffentlichen IP bestätigte (spätestens) nach wenigen Minuten eine Angriffswelle mit versuchter &lt;em&gt;command injection&lt;/em&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2016/11/Screen-Shot-2016-11-30-at-10.49.51-520x166.png" alt="TR069 Exploit Code"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der abgebildete Request will eine Lücke im TR-069 Befehl für das Setzen eines NTP-Servers ausnutzen, um eine Datei von einer fremdem Domain per &lt;em&gt;wget&lt;/em&gt; herunterzuladen und auszuführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für viele (auch mich) schien der Fall klar: Die Telekom-Router schienen eine &lt;em&gt;Remote Code Execution&lt;/em&gt; im TR-069 zu haben – viel schlimmer hätte es kaum kommen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es blieben jedoch eine wichtige Frage offen: Warum stürzten die Router ab, statt sich mit der Payload zu infizieren?
Die Vermutung lag nahe, dass die Angreifer einen Bug in Payload oder Exploit-Code hätten.
So könnten der Crash und die ausbleibende Infektion der Geräte erklärt werden.
Den Angreifern schien irgendwo ein kleiner, aber entscheidender Fehler zu unterlaufen sein, der ihnen die Übernahme von 900.000 Geräten zu verhageln schien.
Oder etwa nicht?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Darknet.</title><link>https://linus-neumann.de/2016/07/das-darknet/</link><pubDate>Fri, 29 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2016/07/das-darknet/</guid><description>&lt;p&gt;Mit der Vorstellung des &lt;a href="http://www.bka.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2016/160727__VeroeffentlichungLagebildCybercrime.html"&gt;Bundeslagebilds Cybercrime 2015&lt;/a&gt; war in dieser Woche das Darknet in aller Munde.
Insbesondere war zuvor bekannt geworden, dass der ein &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-amoklaeufer-von-muenchen-war-rechtsextremist-14359855.html"&gt;rechtsradikaler&lt;/a&gt; &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_in_M%C3%BCnchen_am_22._Juli_2016"&gt;Münchner Terrorist und Amokläufer&lt;/a&gt; im Darknet vor der Tat nach einer Waffe gesucht, und sie dort vermeintlich auch gefunden habe.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Sensoren der Cloud" – Beitrag im Buch "Internet der Dinge"</title><link>https://linus-neumann.de/2015/10/sensoren-der-cloud-beitrag-im-buch-internet-der-dinge/</link><pubDate>Mon, 19 Oct 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2015/10/sensoren-der-cloud-beitrag-im-buch-internet-der-dinge/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3046-6/internet-der-dinge#"&gt;&lt;img src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2015/10/9783837630466_216x1000.jpg" alt=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Band &amp;ldquo;Internet der Dinge – Über smarte Objekte, intelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt&amp;rdquo; habe ich ein Kapitel beigesteuert.
Das Buch ist &lt;a href="http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3046-6/internet-der-dinge#"&gt;im Transcript Verlag erschienen&lt;/a&gt; und online sowohl als eBook, als auch als gedruckte Fassung unter der ISBN 978-3-8376-3046-6 &lt;a href="http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3046-6/internet-der-dinge#"&gt;erhältlich&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2015/10/Sensoren_der_Cloud.pdf"&gt;Das Manuskript meines Beitrags gibt es hier als pdf&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id="sensoren-der-cloud"&gt;Sensoren der Cloud&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Linus Neumann&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="programmierbarkeit"&gt;Programmierbarkeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mein erster Computer war ein Commodore 64, den mein Vater mir zu Weihnachten schenkte.
Ich sah darin zunächst eine uncoole Streber-Alternative zu den Produkten aus dem Hause Nintendo, aber mein Vater grummelte irgendwas von meiner Zukunft und brachte mir die ersten Kommandozeilen-Befehle bei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Schriftzug »Commodore 64« prangte die Erläuterung, worum es sich bei diesem Gerät handele, nämlich um einen »Personal Computer«, ein vollständiger Rechner, dimensioniert für einen einzelnen Nutzer.
Das war nicht immer so üblich gewesen: In der grauen Vorzeit gab es nur raumfüllende, klobige Großrechner, die sich mehrere Nutzer teilen mussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entwicklung des Personal Computers (PC) führte weg von diesen Zentralrechnern hin zu persönlichen, individuell konfigurierten Geräten, mit denen auch immer mehr persönliche Dinge erledigt wurden.
Da der PC in der Lage war, eine ansprechendere Oberfläche zur Verfügung zu stellen, ebnete er nicht zuletzt auch den Weg für den Siegeszug der Computerspiele.
Für ansprechende Grafiken und einen spannenden Spielfluss wurde und wird immer mehr Rechenleistung benötigt.
Doch der PC eignete sich nicht nur zum Spielen.
Er war programmierbar.
Wer einen PC sein Eigen nannte, konnte darauf Programme schreiben, die alle kompatiblen PCs weltweit ausführen konnten.
Es war also möglich geworden, individuelle Programme zu entwickeln, auszuführen und zu teilen.
Diese recht trivial erscheinende Eigenschaft des PCs führte zu einigen bedeutsamen Entwicklungen, die unsere Gesellschaft heute noch prägen: Die Open Source Community begann, Programme zu schreiben und frei und kostenlos mit der Welt zu teilen und zu verbessern.
Die unabhängige Entwickler-Szene setzte auf die Möglichkeit, ein Programm im stillen Kämmerlein auf einem herkömmlichen PC zu entwickeln, und damit einen großen wirtschaftlichen Erfolg zu erlangen.
Der PC war ein universell programmierbares Gerät und bot den Usern unendliche Möglichkeiten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>IT-Sicherheitsgesetz tritt in Kraft</title><link>https://linus-neumann.de/2015/07/it-sicherheitsgesetz-tritt-in-kraft/</link><pubDate>Thu, 30 Jul 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2015/07/it-sicherheitsgesetz-tritt-in-kraft/</guid><description>&lt;p&gt;Vom Bundestag am 24.07. verabschiedet, ist das IT-Sicherheitsgesetz nun in Kraft getreten.
Zu diesem Gesetz hatte ich Gelegenheit, als Sachverständiger eine &lt;a href="https://linus-neumann.de/2015/04/stellungnahme-zum-it-sicherheitsgesetz-anhoerung-am-20-april-2015/"&gt;Stellungnahme&lt;/a&gt; für den &lt;a href="http://ccc.de/de/updates/2015/it-sicherheit"&gt;CCC&lt;/a&gt; vorzutragen.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nicht eine einzige der im Gesetzesentwurf vorgeschlagenen Maßnahmen ist zielführend, um die IT-Sicherheit tatsächlich zu erhöhen. Man hat offenbar ein Verständnis von IT-Sicherheit in ein Gesetz gegossen, wonach lediglich durch mehr verpflichtende Dokumentations- und Berichtsregularien und Checklisten in den Unternehmen wirksame Verbesserungen herbeigeführt werden könnten. Doch der nun vorgesehene enorme Bürokratieaufwand ist nicht nur zeitaufwendig und in der Sache nutzlos, sondern hält auch noch die an einer wirksamen IT-Sicherheit Arbeitenden von wirklich sinnvollen Maßnahmen ab.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Zu den Cryptowars im Vice Motherboard</title><link>https://linus-neumann.de/2015/01/zu-den-cryptowars-im-vice-motherboard/</link><pubDate>Tue, 27 Jan 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2015/01/zu-den-cryptowars-im-vice-motherboard/</guid><description>&lt;p&gt;Für das Vice Motherboard habe ich den politischen Vorstoß zum Angriff auf Kryptografie in Bürgerhand kommentiert.
Ich wurde gebeten, &amp;ldquo;saftig und meinungsstark&amp;rdquo; zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="https://www.vice.com/de/article/verschlsselung-ist-kein-terrorismus/"&gt;Verschlüsselung ist kein Terrorismus&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="https://www.vice.com/de/article/das-ist-der-letzte-deutsche-motherboard-artikel/"&gt;Da Vice Motherboard in seiner damaligen Form nicht mehr existiert&lt;/a&gt;, habe ich den Text des Kommentars hier zu Archivzwecken dokumentiert.
Ursprünglich erschienen am 27. Januar 2015 bei Vice Motherboard.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="verschlüsselung-ist-kein-verbrechen"&gt;Verschlüsselung ist kein Verbrechen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Nach dem Charlie Hebdo-Attentat wollen übermotivierte Politiker die Nutzung von Krypto-Tools verbieten.
Diese Reaktion ist verlogen und eine Gefahr für unsere Demokratie, kommentiert IT-Sicherheitsexperte Linus Neumann vom CCC.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>IT-Sicherheitsgesetz im irights-Jahresrückblick "Das Netz 2014"</title><link>https://linus-neumann.de/2014/12/it-sicherheitsgesetz-im-irights-jahresrueckblick-das-netz-2014/</link><pubDate>Sat, 13 Dec 2014 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2014/12/it-sicherheitsgesetz-im-irights-jahresrueckblick-das-netz-2014/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img src="https://linus-neumann.de/wp-content/uploads/2014/12/titelEnd_irightsDASNETZ_2014_800px-461x615.jpg" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im gerade erschienenen netzpolitischen Jahresrückblick &lt;a href="http://irights-media.de/publikationen/das-netz-20142015-jahresrueckblick-netzpolitik/"&gt;&amp;ldquo;Das Netz 2014&amp;rdquo; von irights&lt;/a&gt; findet sich ein kleiner &lt;a href="http://irights-media.de/webbooks/jahresrueckblick1415/chapter/irights-media-philipp-otto-das-netz-20142015-it-sicherheit-mogelpackung-inklusive/"&gt;Artikel von mir zum geplanten IT-Sicherheitsgesetz&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Welchen Sinn macht die Einführung staatlicher Sicherheitsgesetze zur Bekämpfung von Sicherheitslücken und Massenüberwachung, wenn sie es der Regierung erlauben, Überwachungsmechanismen sogar noch zu erweitern?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Im November hatte ich zu dem Thema auch einen &lt;a href="https://deepsec.net/speaker.html#PSLOT183"&gt;Vortrag bei der Deepsec 2014&lt;/a&gt; gehalten, der bisher leider nicht online verfügbar ist.
Beim 31C3 werde ich sicherlich auch noch &lt;a href="https://events.ccc.de/congress/2014/Fahrplan/events/6583.html"&gt;ein paar kurze Worte dazu verlieren&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Politische Lösungen für eine sichere Zukunft der Kommunikation</title><link>https://linus-neumann.de/2014/08/politische-loesungen-fuer-eine-sichere-zukunft-der-kommunikation/</link><pubDate>Thu, 07 Aug 2014 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2014/08/politische-loesungen-fuer-eine-sichere-zukunft-der-kommunikation/</guid><description>&lt;p&gt;Die Heinrich-Böll-Stiftung hat mich gebeten, politische Lösungen für die allgegenwärtige IT-Security-Krise in einem Artikel zusammen zu fassen.
Angelehnt an das &lt;a href="http://ccc.de/system/uploads/149/original/StellungnahmeDigitaleAgenda.pdf"&gt;Grundsatzpapier&lt;/a&gt;, das ich damals &lt;a href="https://linus-neumann.de/2014/05/stellungnahme-fuer-den-ausschuss-digitale-agenda/"&gt;für den BT-Ausschuss &amp;ldquo;Digitale Agenda&amp;rdquo; verfasst&lt;/a&gt; habe, kam &lt;a href="http://www.boell.de/de/2014/08/06/politische-loesungen-fuer-eine-sichere-zukunft-der-kommunikation"&gt;dieser Artikel&lt;/a&gt; dabei heraus, der inzwischen &lt;a href="http://www.heise.de/security/artikel/Politische-Loesungen-fuer-eine-sichere-Zukunft-der-Kommunikation-2288274.html"&gt;auch auf Heise.de&lt;/a&gt; übernommen wurde.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Zu Kollisionen in Hashfunktionen und dem (Un)sinn, sie zur Suche zu verwenden.</title><link>https://linus-neumann.de/2012/03/zu-kollisionen-in-hashfunktionen/</link><pubDate>Wed, 14 Mar 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2012/03/zu-kollisionen-in-hashfunktionen/</guid><description>&lt;p&gt;Heute habe ich &lt;a href="http://logbuch-netzpolitik.de/lnp016-das-reich-der-spekulationen/"&gt;im Logbuch Netzpolitik eine kurze Einführung gegeben, was kryptografische Hashfunktionen sind&lt;/a&gt;, und welchen Zweck sie bei der Integritätsprüfung von Dateien erfüllen.
Dabei kam ich auch auf Kollisionen zu sprechen, den Fall, dass 2 Dateien einen gleichen Hash haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Per Twitter &lt;a href="http://twitter.com/#!/LucasF/status/179625014822313984"&gt;fragte mich gerade @LucasF&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Im Bezug auf LNP, müsste es nicht theoretisch unendlich viele Dateien mit gleichem Hashwert geben, und nicht nur zwei?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die kurze Antwort:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Theoretisch ja, aber wenn nDateien -&amp;gt; ∞ und Dateigröße -&amp;gt; ∞, dann brauchst du immer noch t -&amp;gt; ∞ um gezielt Dateien mit gleichem Hash, also eine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kollisionsangriff"&gt;Kollision zu finden / zu konstruieren&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das&lt;/em&gt; ist nämlich der &lt;em&gt;Sinn&lt;/em&gt; von Hashfunktionen, die zum Beispiel bei PGP-Emailsignaturen zum Einsatz kommen: Es soll dem Angreifer unmöglich sein, eine Nachricht zu konstruieren, die den gleichen Hash produziert, dabei aber immer noch sinnvoll überzeugend ist, um beim Empfänger kein Misstrauen zu wecken.
Gleiches gilt bei der Datei-Integritätsprüfung bei Software-Downloads: Es ist eine Sache, evtl. eine kollidierende Datei mit gleichem Hash zu konstruieren, aber ungleich schwieriger, dafür zu sorgen, dass diese dann auch eine ausführbare, (schadhafte) Datei ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gilt aber nur so lange, wie die Hashfunktion &amp;ldquo;ideal&amp;rdquo; ist, deshalb gibt es hier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die lange Antwort:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine gute Hashfunktion zum Generieren von Datei-Fingerabdrücken muss folgende Anforderungen erfüllen: &lt;/p&gt;</description></item><item><title>Warum Paypal schlecht ist</title><link>https://linus-neumann.de/2011/08/warum-paypal-schlecht-ist/</link><pubDate>Mon, 01 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2011/08/warum-paypal-schlecht-ist/</guid><description>&lt;p&gt;Am Samstag habe ich &lt;a href="http://trackback.fritz.de/2011/07/30/trb-240-politiker-paypal-populisten-gebrauchtsoftware-zwarwald/"&gt;in der Fritz!-Sendung Trackback erklärt, warum Paypal böse ist&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich mich kurz fassen musste, habe ich mich auf die Probleme mit Paypal konzentriert, die auch unbedarften Hörern sofort einleuchten sollten.
Dabei habe ich ausgeklammert, dass &lt;a href="http://derstandard.at/1311802149663/OpPayPal-Anonymous-und-LulzSec-Sperrt-eure-PayPal-Konten"&gt;der aktuelle Boykottaufruf von Anonymous&lt;/a&gt; daher rührt, dass Paypal die Server-Logs, die während der DDoS-Attacken auf Paypal vor einigen Monaten angefallen sind, ans FBI gegeben hat, das diese nun nutzt um Anonymous-Mitglieder zu identifizieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Whistleblowing: die Frage ist nicht ob, sondern wie</title><link>https://linus-neumann.de/2011/02/whistleblowing-die-frage-ist-nicht-ob-sondern-wie/</link><pubDate>Thu, 10 Feb 2011 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2011/02/whistleblowing-die-frage-ist-nicht-ob-sondern-wie/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.boell.de/demokratie/netz-whistleblowing-transparenz-ethik-wikileaks-11177.html"&gt;Für die Heinrich-Böll-Stiftung habe ich über die Veranstaltung&lt;/a&gt; &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.boell.de/demokratie/netz-whistleblowing-transparenz-ethik-wikileaks-11177.html"&gt;&amp;ldquo;Whistleblowing, WikiLeaks und die neue Transparenz&amp;rdquo;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &lt;a href="http://www.boell.de/demokratie/netz-whistleblowing-transparenz-ethik-wikileaks-11177.html"&gt;geschrieben.&lt;/a&gt; Es ging um den Versuch, ethische Richtlinien für das Whistleblowen und Leaken zu formulieren (bzw. warum das nicht möglich ist), um Verantwortung für die Veröffentlichungen und – ein Thema das meist vergessen wird – Schutz für Whistleblower.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Diskussion zwischen Constanze Kurz, Daniel Domscheit-Berg und Konstantin von Notz war insbesondere deswegen sehr erhellend weil Details über die neue Plattform Openleaks bekannt wurden, &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2011/openleaks-wird-nur-sicherer-briefkasten-kein-hafen/"&gt;die auch für Nahestehende eine Überraschung waren&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Rechtsfreie Zone Internet</title><link>https://linus-neumann.de/2011/01/rechtsfreie-zone-internet/</link><pubDate>Sun, 23 Jan 2011 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2011/01/rechtsfreie-zone-internet/</guid><description>&lt;p&gt;In &lt;a href="http://www.anonym.to/http://blog.euroweb.de/das-internet-%E2%80%93-eine-rechtsfreie-zone/"&gt;Eurowebs jüngster Pressemitteilung&lt;/a&gt; wird ein Ausschnitt meines Impressums zitiert.
Jörg Olaf Schäfers &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2011/neues-von-euroweb-das-internet-%E2%80%93-eine-rechtsfreie-zone/"&gt;setzt das unvollständige Zitat bei Netzpolitik.org wieder in den rechten Zusammenhang&lt;/a&gt;.
Hier der relevante Ausschnitt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;[&amp;hellip;] Vielmehr wollte das Unternehmen auf die zum Teil dreisten Ansichten einiger Marktteilnehmer im Internet &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2011/euroweb-vs-nerdcore-stellungnahme-von-euroweb" title="Bericht zum Fall Nerdcore vs. Euroweb auf Netzpolitik.org"&gt;öffentlichkeitswirksam&lt;/a&gt; aufmerksam machen. Denn die Gleichgültigkeit einiger kennt kaum Grenzen. So findet sich zum Beispiel im &lt;a href="https://linus-neumann.de/impressum/" title="Impressum von www.linus-neumann.de"&gt;Impressum&lt;/a&gt; eines Blogs die Aussage:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„&lt;strong&gt;Sie planen eine Abmahnung?&lt;/strong&gt; [&amp;hellip;] darauf hinweisen, dass bei mir absolut nichts zu holen ist, und ich nur auf einen willkommenen Grund warte, in den Genuss der Freiheit zu kommen, die mit einer Privatinsolvenz einhergeht [&amp;hellip;] „&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Infos zu Euroweb, Webstyle, Viscomp, Maxclip, Maxworker &amp; European Website Company</title><link>https://linus-neumann.de/2011/01/infos-zu-euroweb-webstyle-viscomp-maxclip-maxworker-european-website-company/</link><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2011/01/infos-zu-euroweb-webstyle-viscomp-maxclip-maxworker-european-website-company/</guid><description>&lt;p&gt;Die Firma Euroweb, zu deren Unternehmensgruppe auch die Firmen Webstyle, Viscomp, Maxclip, Maxworker, sowie die  European Website Company gehören, ist regelmäßig in den Medien, weil ihre Kunden sich betrogen fühlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade ist das Interesse an der Firma wieder entflammt, weil die Domain des Blogs nerdcore von Euroweb im Rahmen eines Rechtsstreits gepfändet wurde.
Bei Nerdcore wurde zuvor mehrmals Kritik an der Geschäftspraxis geäußert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Informationen über die Firmen sind  rar, weil nur wenige Blogger sich noch trauen, darüber zu berichten - und ein nicht vernachlässigbarer Teil der Berichterstatter geäußert hat, schon seine Abmahnung kassiert zu haben oder anders dazu bewogen worden zu sein, die Beiträge zu entfernen.
Im Lichte der jüngsten Ereignisse tauchen aber wieder neue Berichte auf, die noch nicht aus dem Netz geklagt worden sind:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>CC-Video: Der digitale Briefumschlag</title><link>https://linus-neumann.de/2010/12/cc-video-der-digitale-briefumschlag/</link><pubDate>Fri, 17 Dec 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2010/12/cc-video-der-digitale-briefumschlag/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://twitter.com/metronaut"&gt;John F. Nebel&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://twitter.com/Linuzifer"&gt;ich&lt;/a&gt; haben uns ohne jegliche filmerische Erfahrung daran begeben, ein kleines Lehrvideo zu basteln, das das Prinzip von Email-Verschlüsselung erklären soll.
Wir hoffen, damit unseren Beitrag zur Verbreitung von GPG leisten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.netzpolitik.org/2010/cc-video-erklart-ende-zu-ende-verschlusselung/"&gt;Dank der Erstveröffentlichung auf Netzpolitik.org&lt;/a&gt; hat das Video in wenigen Stunden sehr viel mehr Click erlangt, als wir es uns erhofft hatten.
Jetzt muss die Crypto-Charme-Offensive weitergehen.
Wie einige Leser in den Kommentaren bemerken: Das Crypto-Setup ist immer noch zu kompliziert für den Massenmarkt.
Das soll sich ändern.
Ich pflege ja schon seit einiger Zeit hier die GPG easy install scripts, jedoch muss ich mir wohl eingestehen, dass shellscripts vielleicht nicht die Idealvorstellung von Nichtnerds in Sachen Usability sind.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein kleines bisschen statistischer Hintergrund zur ARD/ZDF-Onlinestudie 2010</title><link>https://linus-neumann.de/2010/08/ein-kleines-bisschen-statistischer-hintergrund-zur-ardzdf-onlinestudie-2010/</link><pubDate>Thu, 12 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2010/08/ein-kleines-bisschen-statistischer-hintergrund-zur-ardzdf-onlinestudie-2010/</guid><description>&lt;p&gt;Das folgende ist eine Ergänzung zur &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/mehr-details-zur-ardzdf-onlinestudie-2010/"&gt;Zusammenfassung der ARD/ZDF-Onlinestudie, die ich drüben bei Netzpolitik.org gepostet habe&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auffällig ist, dass die Stichprobe 2010 mit 1.806 Personen nur noch ein Bruchteil der der Stichprobe von 1997, die mit 15.431 Personen die bisher größte war, ausmacht - obwohl sie nun einen größeren Bevölkerungsanteil abdeckt: Dieses Mal wurde nicht nur die deutsche, sondern die gesamte deutschsprachige Bevölkerung über 14 Jahren mit aufgenommen (ca. 70,57 Mio Menschen), weshalb gerade der interessante Vergleich mit den Vorjahren mit Vorsicht zu genießen sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist eigentlich kein Problem, sondern eher interessant: Man nimmt für die Veränderungswerte einfach nur den &amp;ldquo;deutschen&amp;rdquo; Anteil, und kann durch diese Trennung direkt auch schön ausweisen, welchen Effekt die Aufnahme der deutschsprachigen hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das tun die Autorinnen auch an einigen Stellen, jedoch nicht generell - vermutlich, weil sie wissen, dass ihre Stichprobe dafür dann doch ein bisschen klein geraten ist.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Kampf um die Zukunft der Idee</title><link>https://linus-neumann.de/2010/06/der-kampf-um-die-zukunft-der-idee/</link><pubDate>Mon, 07 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2010/06/der-kampf-um-die-zukunft-der-idee/</guid><description>&lt;p&gt;Digitale Vernetzung verändert nicht nur Informationsaustausch, Öffentlichkeit und Privatsphäre, sondern entzieht auch etablierten politischen und wirtschaftlichen Strukturen die Grundlage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aktuelle Debatten über die Regulation des Netzes zur Kriminalitätsbekämpfung sind ein Aufbäumen tradierter Herrschaftsverhältnisse in dem Versuch, das dezentrale Netz einer zentralen Kontrolle zu unterwerfen, um strukturelle Macht zu bewahren und zu stabilisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Einschnitte werden als konsensfähige Schutzmaßnahmen, z.B. gegen Terrorismus und Kindesmissbrauch inszeniert, bleiben allerdings wirkungslos sowohl im Hinblick auf ihr angebliches, als auch ihr tatsächliches Ziel.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Webstyle / Euroweb auf Kundenfang in Friedrichshain</title><link>https://linus-neumann.de/2010/02/webstyle-euroweb-auf-kundenfang-in-friedrichshain/</link><pubDate>Thu, 11 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://linus-neumann.de/2010/02/webstyle-euroweb-auf-kundenfang-in-friedrichshain/</guid><description>&lt;p&gt;Weil in Friedrichshain momentan der freundliche David T. versucht, Kunden für die Firma Webstyle / Euroweb zu gewinnen, sei daran erinnert, dass man sich über Geschäftspartner eingehend informieren, also zum Beispiel auch mal nachsehen sollte, ob vielleicht gerade irgendwas vorm Bundesgerichtshof läuft&amp;hellip;
Anfangen könnte man da bei den Berichten im MDR, zum Beispiel &lt;a href="http://www.dailymotion.com/video/xaqxf6_euroweb-bei-escher-sendung-von-2008_news"&gt;hier&lt;/a&gt;, dann &lt;a href="http://betaplayer.dailymotion.com/video/xbvnad_euroweb-bei-escher-2-sendung-von-15_news"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://betaplayer.dailymotion.com/video/xc41sg_die-firma-euroweb-der-bgh-und-die-a_news"&gt;ganz aktuell hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.dailymotion.com/swf/xc4i1l"&gt;Euroweb bei Escher 3 (Sendung v. 04.02.10)&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;von &lt;a href="http://www.dailymotion.com/eurowebhunter"&gt;eurowebhunter&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[UPDATE 2.7.10: Das Video funktioniert leider nicht mehr.]&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>